Auftakt zum Schlänger Markt
Ein Bericht unseres Museumsleiters Jürgen Reuter

 

"Am letzten Freitag hatte zum Auftakt des "Schlänger Markt" unser Museum die Möglichkeit, sich im gut besuchten Bürgerhaus kurz darzustellen.
 
Karoline und Rolf hatten sich historische Dienstbekleidung angezogen und ernteten viel Applaus, als sie mit der alten "Handmarie" aus dem KV Minden in den Saal gefahren kamen, während ich einen kurzen Abriss über unsere Rotkreuzgeschichtliche Sammlung gab: Erste Anfänge, Vereinsgründung, Renovierung des Museumsgebäudes.

Außerdem wurden die Ziele und das Selbstverständnis unseres Museums-Vereins erläutert.
Zum Dank wurden wir nicht nur mit herzlichem Beifall bedacht, sondern konnten am traditionellen Festessen mit vielen prominenten Gästen aus Schlangen, aus dem Kreis Lippe und aus der Nachbarschaft teilnehmen.
 
Anschließend ging's für uns fix ab zum nahegelegenen Museum, das bereits von Barthold, Jochen, Brigitte und Manfred für den Laternenumzug illuminiert worden war. Es sah wieder ganz toll aus!
 
Dort mussten wir nicht lange warten und da hört man schon von Ferne, wie sich der Lampionzug in Bewegung gesetzt hat: Die Blaskapelle hat ein Marschlied angestimmt. Schnell stellen wir uns im Eingangsbereich des festlich illuminierten Museums auf, um dem Marsch zuzuschauen.

Erst laufen vorweg, hinter dem Pickup mit dem großen beleuchteten Gemeindewappen, die Gruppe der Honoratioren aus Schlangen und dem Kreis Lippe, allen voran der Bürgermeister mit seiner Frau. Auf der Höhe des Museums hebt er, zu uns gewandt, anerkennend den Daumen hoch und freut sich über unser geschmücktes Museum.
 
Und dann kommen sie, die Kinder, mit ihren fest umklammerten Laternen, ihre Eltern und Großeltern an der Hand, wirklich in Scharen. Immer wieder schauen sie zu uns herüber und man sieht es ihnen an, sie freuen sich und strahlen zu uns herüber: Extra für sie haben wir unser Museum so herausgeputzt! Und nach langen Minuten kommt dann die zweite Kapelle, eigentlich am Schluss. Mittendrin unser Kamerad Rolf mit dem Becken. Auf unserer Höhe reißt er es hoch und es gibt es einen besonders lauten Tusch!
 
Doch der Zug ist noch nicht zu Ende, immer noch laufen Teilnehmer durch die Dunkelheit und schauen strahlend zu uns herüber. So lang war der Zug aber noch nie!
 
Nachdem auch die letzten Teilnehmer des Laternenumzugs vorübergetrödelt waren, bauten wir alle unsere drei leuchtenden Schutzzeichen, die anderen Lichterketten und die LED-Kerzen ab und verstauten sie bis zur nächsten Gelegenheit in unserem Lagerraum.
 
Und dann ging's gemeinsam rauf in den Tagungsraum, wo schon Getränke und Essen (verschiedene Salate und Wiener Würstchen) bereit standen. In gemeinschaftlicher Runde wurde "analysiert" und getratscht, gegessen und getrunken, aufgeräumt und wieder in Ordnung gebracht.

Die Zeit verging in fröhlicher Runde sehr schnell, und man kam überein:
Jetzt haben wir das schon im 3. Jahr gemacht, das könnte wohl eine Tradition für uns werden!
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Quelle:

Rotkreuzgeschichtliche
Sammlung in Westf.-Lippe
Jürgen Reuter, Museumsleiter
vom 30. 10. 2015
Foto: Rotkreuzmuseum