Herzlichen Glückwunsch
Der Vorsitzende der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung, Dr. Wolfgang Kuhr, vollendet am 31. März 2008 in Münster sein 75. Lebensjahr


 

Dr. Kuhr, Jurist und promovierter Philologe, übernahm die Präsidentschaft des westfälischen Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes im Oktober 1995 aus den Händen von Dr. Egbert Möcklinghoff und führte den Verband bis zum November 2004. In seiner Amtszeit wurden wichtige Weichenstellungen des Roten Kreuzes insbesondere zur Zukunftssicherung des Verbandes vorgenommen: so fällt in diese Zeit die Schaffung eines Frühwarnsystems zur Erkennung wirtschaftlicher Schieflagen ebenso wie die Überlegungen zur Strukturveränderung in den Leitungsgremien mit der Schaffung eines hauptamtlichen Vorstandes für das tägliche operative Geschäft und eines ehrenamtlichen Präsidiums für die strategischen und verbandspolitischen Entscheidungen, eine Entwicklung, die inzwischen auch bundesweit Modellcharakter für die verbandliche Führungsstruktur hat.


Kuhr hat in dieser Zeit auch andere wichtige Funktionen im Roten Kreuz ausgeübt: so war er Vorsitzender des Präsidialrates des DRK und Mitglied der strategischen Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Hilfszugsystems des DRK. Noch im Jahr 2007 hat er in den Arbeitsgruppen zur Neufassung der Satzung des Deutschen Roten Kreuzes mitgewirkt und seine reichhaltigen Erfahrungen aus seinem Berufsleben und aus der Arbeit als Präsident eines der größten Landesverbände des DRK eingebracht.

Im November 2004 hat Dr. Wolfgang Kuhr die Aufgabe des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe an Dr. Jörg Twenhöven weitergereicht. Der Arbeit des Roten Kreuzes blieb er aber treu: so ist Dr. Kuhr weiterhin auf Bundesebene im DRK-Finanzausschuss, in den er 2004 berufen wurde, sowie als stellv. Vorsitzender des Stiftungsrates der Rotkreuzstiftung "Zukunft für Menschlichkeit" tätig.

Seit Mai 2007 bekleidet Dr. Kuhr die Funktion des Vorsitzenden im Verein „Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe“, der sich die Sicherung der Geschichte des Roten Kreuzes im westfälischen Raum zur Aufgabe gemacht hat.


Quelle:

DRK-Landesverband Westf.-Lippe
Pressemitteilung 04/2008
vom 27. 03. 2008