Ausstellung zum Weltrotkreuztag
Festwoche vom 7. bis 14. Mai in Bad Lippspringe

Bad Lippspringe. Das deutsche Jugendrotkreuz (JRK) wurde im Mai 1925 gegründet, und so soll dieser runde „Geburtstag" anlässlich des Weltrotkreuztages in der Woche vom 7. bis 14. Mai in der Kaiser-Karls-Trinkhalle begangen werden. Das Jugendrotkreuz hat einige Aktionen für Jugendliche und Erwachsene geplant, und dazu wird die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe in ihrer Ausstellung die Geschichte des Jugendverbandes in Streiflichtern beleuchten.

JRK-Landesleiter Martin Pfeffer (Witten) wird eine Einführung in die vielfältigen Aufgaben des Jugendverbandes geben. Die Leitung des Bezirks III des JRK Westfalen-Lippe, Thomas Janke und Simone Schmidt, will besonders über die Jugendarbeit im Roten Kreuz hier in Ostwestfalen-Lippe informieren, so wird die Kampagne „Armut schau nicht weg!" vorgestellt. Aber auch das „Fair-Mobil" des Landesverbandes macht am 8. Mai vor der Kaiser-Karls-Trinkhalle Halt, wo Jung und Alt an mehreren Stationen über gewaltfreies und faires Zusammenleben in der Schule und im Alltag einiges hören und durchspielen können.

Am Dienstag, 10. Mai, ab 10 Uhr können die Gruppen des Schulsanitätsdienstes ihr Wissen über die Ideale, die Geschichte und somit über ältere und neuere Aufgabenschwerpunkte des Jugendrotkreuzes weiter vertiefen. Um dieselbe Uhrzeit am Donnerstag sind besonders Grundschüler eingeladen, wichtige Erste Hilfe-Schritte nicht nur zu sehen, sondern auch zu üben und durch Basteln und Malen das JRK näher kennen zu lernen. Den Abschluss der Festwoche wird am Samstagnachmittag gegen 13:30 Uhr eine Einsatzeinheit des DRK-Kreisverbandes Paderborn zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lippspringe und einigen Darstellern des JRK gestalten, wenn sie gemeinsam an und in der Burgruine einen Ernstfall simulieren.

Während der ganzen Woche wird von 14 bis gegen 18:30 Uhr die Kaiser-Karls-Trinkhalle geöffnet sein, um den Besuchern einige Einblicke in die Arbeit des internationalen Jugendrotkreuzes, aber vor allem in die über 80-jährige Geschichte des JRK in Deutschland zu geben. Der Leiter der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung, Jürgen Reuter, und sein Team haben wieder einige sehenswerte Objekte aus verschiedenen Epochen des JRK entdeckt und stellen sie in dieser Form zum ersten Male in der Öffentlichkeit vor. Auch kann man während der Öffnungszeiten in alten Aufzeichnungen und Schriften blättern und somit den Wandel des Jugendrotkreuzes von den JRK-Schulgruppen über die DRK-Nachwuchsorganisation zum selbständigen Jugendverband entdecken und nachvollziehen.

Zur Ausstellungseröffnung am Vorabend des Weltrotkreuztages, am Samstag, 7. Mai, um 18 Uhr sind alle interessierten Bürger, DRK- und JRK-Mitglieder und „Ehemalige" eingeladen.

Quelle:
Neue Westfälische
vom 5./6. Mai 2005